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Aktuelle Einsätze in se

Tunnelausbildung Spezial an der International Fire Academy

STEYR-LAND. Von 13. – 17. November 2017 konnten drei Kameraden des Bezirkes an einer Tunnelspezialausbildung in der Schweiz teilnehmen. Ziel dieser Ausbildung ist es, Gelerntes zu festigen, Praxis zu sammeln und Abläufe zu automatisieren. Weiters werden hier persönliche Leistungsgrenzen bei Atemschutzeinsätze in Straßentunnel und Objekten mit langen Angriffs- und Rettungswege erreicht.

„Löschen um zu retten“ ist die Taktik, die bei einem Tunnelbrand zum Einsatz kommt. Je schneller der Brand unter Kontrolle ist, desto größer ist die Chance, Menschen zu retten und die Sach- und Folgeschäden zu minimieren.

Robert Niederhofer (FF Losenstein), Stefan Laussermayr (FF Laussa) und Dieter Pichler (FF St.Nikola), allesamt Kameraden von Tunnelfeuerwehren der Alarmstufe 1 (Tunnel Losenstein und Grünburg), konnten diese Ausbildung erfolgreich absolvieren.

Um an dieser Spezialausbildung teilnehmen zu können, wird von den Kameraden die Absolvierung  der Tunnelgrundausbildung in der jeweiligen Feuerwehr, sowie der Lehrgänge  „Brandbekämpfung in Tunnelanlagen“  und „Einsatzleiter in Tunnelanlagen“ gefordert. Zudem ist eine uneingeschränkte Atemschutztauglichkeit erforderlich, da die fünftägige Ausbildung auch körperlich sehr herausfordernd ist.

Es wurden 12 verschiedene Angriffe, Szenarien und Varianten beübt, die teilweise klingende Namen wie „Ouvertüre“, „Hellfire“ oder „Longway“ hatten. Alle Übungen wurden unter Atemschutz, also mit Twin-Pack Geräte, die Voraussetzung für eine Brandbekämpfung in Tunnelanlagen sind, abgearbeitet. Jeder Teilnehmer musste mindestens elfmal als Atemschutzträger (als GRKDT oder Trupp) und einmal als Einsatzleiter oder Führungsunterstützer tätig sein. In diesen Übungen wurde immer mit einer Mannschaft von jeweils sechs Personen gearbeitet.

„Null- Sicht“ und mit Gas befeuerte Busse, LKW oder PKW gewährleisteten besonders realistische  Übungsszenarien, die  wesentlicher Bestandteil dieser anspruchsvollen Ausbildung sind.

Quelle Fotos: Dieter Pichler