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Einsätze

11 Feuerwehren bei Waldbrand in Unterlaussa

Bezirk Steyr-Land zur Übersicht

UNTERLAUSSA. Ein Waldbrand in der Gemeinde Weyer forderte am Donnerstag, 30. Juli, den Einsatz von elf Feuerwehren aus den Bezirken Steyr-Land und Liezen (Steiermark). Rund 150 Feuerwehrmitglieder standen gemeinsam mit der Polizei, der Bergrettung sowie einem Hubschrauber stundenlang im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Brand in steilem Waldgebiet bestätigt

Nach der ersten Lageerkundung durch die Feuerwehren Unterlaussa und Kleinreifling konnte ein Waldbrand bestätigt werden. Aufgrund der Ausbreitung des Feuers wurde die Alarmstufe erhöht, wodurch insgesamt elf Feuerwehren mit rund 150 Einsatzkräften alarmiert wurden. Zusätzlich standen die Polizei, die Bergrettung sowie ein Hubschrauber zur Unterstützung im Einsatz.

Im Zuge der weiteren Erkundung zeigte sich, dass sich der Brand von gut zugänglichem Gelände bis in steile, schwer erreichbare Waldflächen ausgebreitet hatte. Dies stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.

Aufwendige Wasserversorgung und schwierige Brandbekämpfung

Die kilometerlange Zufahrt über Forststraßen machte eine umfangreiche Logistik erforderlich. Um ausreichend Löschwasser zum Einsatzort zu bringen, wurde ein Pendelverkehr mit insgesamt sechs Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.

Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst nur mit Löschrucksäcken, bevor anschließend mit Hochdruck-Rohren unterstützt wurde. Parallel dazu sicherte die Bergrettung Feuerwehrmitglieder, die in das steile Gelände abstiegen, um dort verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen. Ein angeforderter Hubschrauber unterstützte die Löscharbeiten zusätzlich mit gezielten Wasserabwürfen aus der Luft.

Gegen 23:00 Uhr konnte der Brand soweit unter Kontrolle gebracht werden, dass ein Großteil der eingesetzten Kräfte wieder einrücken konnte. Die Feuerwehr Unterlaussa richtete eine Brandwache ein und setzte die Nachlöscharbeiten am darauffolgenden Tag fort.

Nach mehr als 40 Stunden „Brand aus“

Am Samstag, 1. August, konnte der Einsatz nach mehr als 40 Stunden erfolgreich beendet werden. Am Morgen wurde der gesamte Brandbereich nochmals mittels Drohne und Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Wolfgang Mayr gab daraufhin offiziell „Brand aus“ und erklärte den umfangreichen Einsatz für beendet.

Die beteiligten Feuerwehren bedanken sich bei allen eingesetzten Organisationen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit während dieses fordernden Einsatzes.