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Übungsannahme war ein Unwetterereignis über das Ennstal, das zahlreiche Einsätze unterschiedlicher Art auslöste.
Zuerst war der Bezirksstab am Zug, dessen Mitglieder sich im Feuerwehrhaus Grossraming einfanden, um dort die Stabsstelle einzurichten. Der Stab arbeitete Seite an Seite mit Vertretern der Behörde, dem Roten Kreuz und der Polizei eine Reihe fiktiver Übungsszenarien ab: Verkehrswege, die durch umgestürzte Bäume blockiert waren, Hangrutsche, eine Verklausung des Ramingbaches, ein Altenheim ohne Strom, ein auf Grund gelaufenes Partyboot und eine Wandergruppe, die am Weg von Laussa nach Pechgraben vom Unwetter überrascht wurde.
Das Szenario mit der Wandergruppe, ein Verkehrsunfall mit Verletzten und ein Baum, der auf eine Person gestürzt ist, wurden als reales Übungsszenario vor Ort von den FKAT-Zügen 1 und 2 durchgespielt. Die Anfahrt zu den Übungsorten gestaltete sich teilweise recht mühsam, da umgestürzte Bäume auf den Zufahrtstraßen den Weg versperrten. Einige der vermissten Wanderer wurden verletzt oder nicht ansprechbar aufgefunden und mussten mit Einsatzfahrzeugen und Hubschrauber abtransportiert werden.
Hauptfokus der Übung war die Koordination der vielen Beteiligten. Dabei spielt die richtige Kommunikation eine große Rolle. Generell verlief die Übung sehr gut, ein paar Kleinigkeiten durften wir dennoch dazulernen.