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Übung und Ausbildung Stützpunktwesen

Gemeinsame Höhenretter-Übung im Windpark Laussa

Bezirk Steyr-Land zur Übersicht

TERNBERG/LAUSSA. Am 26. Juli 2025 fand im Windpark Laussa eine herausfordernde und realitätsnahe Übung der Höhenrettungs-Stützpunkte Steyr und Ternberg statt. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Spezialeinheiten zu festigen und den sicheren Umgang mit Höhenrettungstechniken unter erschwerten Bedingungen zu trainieren.

Herausfordernde Wetterbedingungen

Schon zu Beginn stellte das Wetter die Einsatzkräfte vor zusätzliche Schwierigkeiten: starker Regen, dichter Nebel und schlechte Sicht erschwerten die Durchführung der Übung maßgeblich. Aufgrund der ungünstigen Bedingungen musste der ebenfalls anwesende Drohnenstützpunkt Steyr den Einsatz frühzeitig abbrechen, da ein gefahrloser Flugbetrieb nicht möglich war.

Übungsszenario: Rettung aus großer Höhe

Zentraler Bestandteil der Übung war die Rettung einer verletzten Person aus dem Maschinenhaus eines rund 50 Meter hohen Windrads. Nach dem anstrengenden Aufstieg über die innenliegende Leiter in den Maschinenraum musste die Übungsmannschaft die Person mittels Korbschleiftrage sichern und über die dafür vorgesehene Ausbringöffnung kontrolliert nach außen abseilen – eine Tätigkeit, die höchste Konzentration, präzise Kommunikation und umfassende technische Kompetenz erfordert.

Vielfältige Rettungstechniken beübt

Neben der Rettung mit der Korbschleiftrage wurde auch der Einsatz einer sogenannten Rettungswindel trainiert – eine alternative Methode, um verunfallte Personen aus engen oder schwer zugänglichen Bereichen zu evakuieren. Zudem nutzten die Höhenretter die Gelegenheit, um neue Geräte und Ausrüstungsgegenstände vorzustellen und praktisch zu erproben.

Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßiges Training, insbesondere unter realitätsnahen Bedingungen, für den sicheren Ablauf von Höhenrettungseinsätzen ist. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse verlief die Übung erfolgreich und unfallfrei. Die gute Zusammenarbeit der Stützpunkte Steyr und Ternberg sowie die hohe Professionalität der eingesetzten Kräfte waren maßgeblich für den positiven Ausgang verantwortlich.

Ein besonderer Dank gilt der Betreibergesellschaft des Windparks Laussa, die die Durchführung der Übung unterstützte und somit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit bei Höhenrettungseinsätzen in der Region leistete.