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Lehrgänge

Workshop für Öffentlichkeitsarbeit in Ternberg

BFKDO Steyr-Land - HBI d.F. Kevin Kralik zur Übersicht

TERNBERG. Am 14. Februar fand im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Ternberg ein ganztägiger Workshop zum Thema Öffentlichkeitsarbeit statt. Insgesamt 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen in diesem immer bedeutender werdenden Aufgabenbereich zu vertiefen und praxisnah zu erweitern.

Die Inhalte des diesjährigen Workshops orientieren sich gezielt an den Rückmeldungen aus dem Vorjahresworkshop. Ziel war es, auf bestehende Erfahrungen aufzubauen, offene Fragen zu vertiefen und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit aufzugreifen.

Allgemeine Infos, Berichterstattung und Social Media

Nach der offiziellen Begrüßung durch Lehrgangsleiter Kevin Kralik startete der Workshop mit einem umfassenden Theorieblock. Dieser gliederte sich in die Schwerpunkte Allgemeine Infos, Berichterstattung und Social Media.

Im ersten Teil wurden die Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Feuerwehr behandelt. Dabei wurde erläutert, warum eine aktive Kommunikation nach innen und außen von zentraler Bedeutung ist. Im Abschnitt Berichterstattung wurde vermittelt, wie Berichte verständlich und strukturiert formuliert werden. Ebenso wurden Hinweise zu Presseaussendungen und zur Zusammenarbeit mit Medien gegeben. Auch das Thema Social Media wurde behandelt. Neben einer klaren Beitrags-Strategie standen einfache und praxisnahe Umsetzungen im Fokus.

 

 

Medienrecht

Ein weiterer zentraler Programmpunkt war der Vortrag zum Thema Medienrecht durch Bezirks-Fachspezialistin für Recht Marie-Sophie Gahler. In einem praxisnahen Referat wurden die rechtlichen Grundlagen verständlich erläutert.

Themen wie Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, Bildrechte sowie die Frage, was veröffentlicht werden darf und was nicht, standen dabei im Mittelpunkt. Zahlreiche Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten direkt geklärt werden, wodurch ein sicherer Umgang mit Medieninhalten weiter gestärkt wurde.

Fotografie mit Smartphone, Kamera und Drohne

Im Anschluss folgte der praktische Ausbildungsteil unter der Leitung von Patrick Ziebermayr und Michael Bammacher. Nach einem Einblick in ihre und die Ausrüstung der Teilnehmer - von Smartphones über Kameras bis hin zu Drohen - ging es direkt in die Umsetzung.

Im Rahmen einer technischen Einsatzübung der FF Ternberg wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person beübt. Die Workshop-Teilnehmer hatten die Möglichkeit, das Einsatzgeschehen fotografisch zu begleiten. Dabei wurde besonders auf Perspektivenfindung, Lichtverhältnisse, Bildaufbau sowie die richtigen Kameraeinstellungen geachtet. Die direkte Anwendung der zuvor vermittelten Inhalte sorgte für einen hohen Praxisbezug und wertvolle Lernerfahrungen.

Im Anschluss an die Schauübung wurden zusätzlich Porträts erstellt. Hierbei lag der Schwerpunkt auf der richtigen Belichtung - sowohl durch vorhandene Lichtquellen als auch durch den gezielten Einsatz von Blitzgeräten. Ebenso wurde vermittelt, wie wichtig ein geeigneter Standort für ansprechende Porträtaufnahmen ist. Aspekte wie Hintergrundwahl, Lichtführung, Schattenwirkung sowie die Positionierung der fotografierten Person wurden praxisnah erklärt und direkt ausprobiert.

Bildbearbeitung

Nach einer Stärkung ging es am Nachmittag mit dem Thema Bildbearbeitung weiter. Florian Diwald erklärte anschaulich, welche Aufgaben in der Nachbearbeitung von Bildern anfallen können.

Neben der klassischen Bildoptimierung standen vor allem folgende Inhalte im Fokus:

  • Anonymisierung von Kennzeichen und Personen
  • Gestaltung von Flyern und Berichten
  • effiziente Bildverwaltung
  • Vorstellung verschiedener - Großteils kostenfreier - Programme

Die Teilnehmer erhielten damit praxisnahe Werkzeuge für eine professionelle Veröffentlichung ihrer Inhalte.

Neue Homepage

Den Abschluss des Workshops bildete ein Vortrag über die neue Homepage. Besonders wertvoll war der offene Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bei dem auf zahlreiche Fragen eingegangen wurde.

Gemeinsam wurde der Wissensstand erweitert und praktische Hinweise zur Nutzung sowie zur eigenständigen Pflege von Inhalten vermittelt. Damit wurde ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen und einheitlichen digitalen Präsenz gesetzt.

Dank und Fazit

Ein besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der FF Ternberg für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten, die hervorragende Verpflegung, die Organisation des Workshops sowie das Mitwirken bei der praktischen Ausbildung.

Ebenso gilt allen Vortragenden und Ausbildern ein herzlicher Dank für ihre fachliche Kompetenz und die engagierte Vermittlung der Inhalte.

Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie wichtig professionelle Öffentlichkeitsarbeit für die Feuerwehren ist. Durch gezielte Weiterbildung, praktische Übungen und den offenen Erfahrungsaustausch konnte das Wissen nachhaltig vertieft und weiterentwickelt werden.